
Alle
Artikel 

Impressum

Internet-Marketing
Software:
|
|
|
Mailingliste
erstellen und betreiben
|
|
Mailinglisten
haben in der Regel einen der folgende Zwecke:
- Potentielle Kunden an das Unternehmen binden
- Vorhandene Kunden binden
- Verkauf von Werbeflächen
Gegenüber Informationen im Internet haben Mailinglisten einen entscheidenden
Vorteil: Die Abonnenten interessieren sich für das Thema und sind
daher eine potentielle Zielgruppe für Ihre Produkte. Die Besucher
Ihrer Internet-Seiten sind "Fremde", die kommen und gehen. Wer
sich bei einer Mailingliste einträgt, bekundet aber konkretes Interesse
an einem Thema. Und über Emails können Sie die Interessenten
gezielt persönlich ansprechen, was im Internet nur über personalisierte
Seiten geht. Die Streuung ist sehr gering gegenüber klassischen Briefen
und die Kosten belaufen sich auf einen Bruchteil gegenüber Mailingaktionen
mit einem Brief.
Moderierte
oder unmoderierte Mailingliste ?
Unmoderiert
heisst: Der Verwalter sendet eine Email an alle, Feedbacks gehen in der
Regel nur an den Verwalter und nicht an alle. Verbreiteste Form. Es gibt
auch die Variante einer offenen Mailingliste, wo jeder Abonnent Beiträge
an alle versenden kann, ohne dass irgend jemand den Inhalt vorher prüft.
Diese Variante birgt aber Gefahren, da Sie eventuell für den Inhalt
(z.B. rechtsradikal oder pornografisch) haftbar gemacht werden, auch wenn
Sie den Inhalt nicht selber verfasst haben.
Moderierte
Liste bedeutet: Die Leser steuern selbst die Beiträge bei, der Verwalter
liest die Mails und leitet sie ggf. an alle weiter. Diese Form ist wesentlich
aufwendiger und lohnt sich nur bei einer größeren Anzahl an
Abonnenten (z.B. kann eine erfolgreiche Mailingliste in eine moderierte
umgewandelt werden, wenn genügend Abonnenten vorhanden sind).
Wie
richte ich eine Mailingliste ein ?
Es
gibt drei unterschiedliche Techniken für die Realisierung:
1) Auf dem Webserver (z.B. "Majordomo"): Das Programm lässt
sich über Mails steuern (z.B. Abonnieren, aus der Liste löschen,
Mails versenden, usw.), ob moderiert oder unmoderiert. Alle Adressen werden
auf dem Server gespeichert.
2) Über ein CGI-Skript auf dem Webserver: Die Administration erfolgt
über das Internet, häufigste Form, Daten liegen auf dem Webserver.
Eine detaillierte Beschreibung mit individuell anpassbarem CGI-Skript
finden Sie bei unserem Dokument "Internet
Marketing Kurs".
3) Über eine Client-Software: Eine Software sendet die Emails von
Ihrem Rechner aus, die Daten liegen lokal auf Ihrem Rechner
Bei einer Lösung bedenken Sie bitte folgendes:
- Die Daten benötigen bei grosser Abonnentenzahl Platz. Dieser fällt
dann auf dem Webserver oder lokal an
- Der Versand von Emails vom Webserver aus (Lösung 1 und 2) erfolgt
sehr schnell und spart damit Internet-Gebühren. Wenn Sie bei der
Lösung 3 mehrere tausend Emails versenden müssen, fallen Internet-Gebühren
an. Bei grosser Abonnentenzahl ist daher Lösung 1 oder 2 zu empfehlen.
Versenden Sie täglich einen Newsletter, sollten Sie ebenfalls Lösung
1 oder 2 bevorzugen.
- Bei der Lösung 1 benötigen Sie die Hilfe Ihres Internet Providers,
da die Software auf dem Webserver eingerichtet werden muss. Eventuell
bietet Ihr Internet Provider bereits eine Lösung an
- Für professionelle Lösungen sollten Sie nicht auf Drittanbieter
zurückgreifen (z.B. listbot.de)
Weitere Informationen dazu unter "Software"
- In keinem Fall sollte ein Empfänger die Adressen anderer Abonennten
lesen können!
CGI-Skript
als Mailingliste
Der
häufigste Fall der Realisierung ist ein CGI-Skript. Es gibt zahlreiche
kostenlose Skripts im Internet, die Sie individuell anpassen müssen
(siehe "Links" unten). Haben Sie noch keine oder wenig Erfahrung
mit dem Einsatz von Skripten, bieten wir Ihnen zusammen mit dem Dokument
"Internet Marketing Kurs"
ein CGI-Skript an, welches detailliert beschrieben wird.
Inhalt,
Aufbau und richtiges Formulieren
Informationen dazu finde Sie unter "Aufbau
und Inhalt".
Links
Mailinglisten-Studie:
Vorteile gegenüber dem Postweg
CGI
und Java: Kostenlose Skripts bei kostenlos.de
Weitere
Informationen und Details zu diesem Thema finden
Sie hier.
Zur
Übersicht über alle Artikel
|