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Mailinglisten-Studie:
Vorteile gegenüber dem Postweg
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Inhalt
Kostenfaktor - ein klarer Fall
Hemmschwelle überwinden
Werbung, ja oder nein?
Die Interessen der Leser erfassen
Noch immer werden in vielen Unternehmen Newsletter per Post versendet.
Für einen definierten Benutzerkreis mag dies sinnvoll erscheinen.
Neben den verschiedenen Möglichkeiten einer Mailingliste (siehe Artikel
Mailingliste erstellen und verwalten)
sollen hier die Vorteile herausgearbeitet werden. Klarer Vorteil eines
Email-basierten Newsletters sind die Kostenersparnisse. Es entfallen sämtliche
Kosten für Druck und Versand. Doch neben diesem materiellen Vorteil
gibt es zahlreiche andere Pluspunkte.
Kostenfaktor - ein klarer Fall
Klarer Vorteil eines Email-basierten Newsletters sind die Kostenersparnisse.
Es entfallen sämtliche Kosten für Druck und Versand. Und dies
ist nicht unerheblich. Man darf aber nicht den Fehler machen, dies als
wichtigsten Vorteil zu sehen. Neben diesem materiellen Vorteil gibt es
zahlreiche andere, die hier näher erörter werden sollen.
Hemmschwelle überwinden
Der versendete Newsletter per Post bietet dem Leser nur begrenzte Möglichkeit,
einfach und schnell Kontakt aufzunehmen. Die Hemmschwelle bei den üblichen
Response-Möglichkeiten (Antwort-Postkarte, Fax, Telefon) sind relativ
hoch. Bei Emails liegt die Interaktion nur einen Mausklick entfernt, sei
es als Email-Antwort oder als Klick ins Internet. Hier ist die Hemmschwelle
bedeutend niedriger. Die Kommunikation mit den Lesern kann dadurch viel
intensiver sein, eine Bindung ans Unternehmen ist viel besser möglich.
Die Response-Quote ist weit höher als bei klassischen Mailings per
Post, hängt aber von vielen Faktoren ab.
Je eingegrenzter das Thema, desto qualifizierter ist in der Regel die
Leserschaft. Allgemeinere Newsletter, z.B. über Computernews, haben
meistens eine hohe Abonnentenzahl; ob die News das Interesse der Leser
wirklich treffen, ist hier eher fraglich. In der Zukunft werden daher
die Mailinglisten Ihre Thematik immer weiter eingrenzen (z.B. Softwaretipps,
Virennews, Surftipps, usw.). Die Abonnentenzahl ist zwar niedriger, die
Zielgruppe aber stärker eingegrenzt. Bei diesen Mailinglisten sind
die Responsequoten deutlich höher, die Reichweite aber niedriger.
Werbung, ja oder nein?
Ein weitere Unterschied liegt in der Vermarktung von Werbeflächen
in einem Newsletter. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Methoden:
Newsletter die ausschließlich zu eigenen Werbezwecken dienen, oder
Newsletter, die sich auch mittels Werbung finanzieren. Dazwischen gibt
es natürlich auch Mischformen. Prinzipiell besteht aber die Möglichkeit,
mittels Werbung den Newsletter zu finanzieren. Dies funktioniert aber
nur, je besser und recherchierter die Informationen in diesem Newsletter
sind. Zudem legen die Leser auch Wert auf Neutralität. Typisches
Beispiel sind Newsletter mit Aktieninformationen. Je wertvoller und hochwertiger
die Informationen, umso besser können die Werbeflächen verkauft
werden. Und dies nicht allein aufgrund hoher Abonnentenzahlen, sondern
auch aufgrund der Informationsqualität. Dies ist mit ein wichtiges
Auswahlkriterium für die Schaltung von Werbung.
Dient der Newsletter der Kundenbindung, verzichtet man lieber auf Werbung,
ausser Sie steht nicht in direktem Wettbewerb zu den eigenen Angeboten.
Hier gibt es die erwähnten Mischformen, Kundenbindung und Werbung.
Wem hier eine intelligente Mischung gelingt, kann neben der Kundenbindung
auch noch den Aufwand für die Erstellung des Newsletters erwirtschaften.
Mehr sollte man allerdings nicht erwarten. Die Einnahmen sollten für
die Qualität des Newsletters eingesetzt werden und nicht das eigentliche
Ziel sein. Der Newsletter einer Zeitschrift kann den Lesern noch mehr
Informationen geben und mit Werbung finanziert werden. Oder ein Beratungsunternehmen
liefert den Lesern aktuelle Nachrichten aus dem Themenspektrum der Beratungsleistungen,
wobei einzelne Unternehmen Werbeflächen nutzen können. Hier
muss man allerdings darauf achten, die Neutralität zu bewahren. Wer
seine Newsletter als Beratungsunternehmen mit Werbung der Lieferanten
füllt, die auch im Rahmen von Beratungsleistungen empfohlen werden,
verliert schnell seine Glaubwürdigkeit.
Interessant ist vor allem eine Kombination aus Online-Werbung mit Werbung
in Newslettern. So kann ein Werbekunde auf einer eigenen Seite Informationen
anbieten, die in einem Newsletter ebenfalls angesprochen werden. Der Werbende
bekommt nach der Werbeschaltung zudem ein Feedback, wie viele über
das Internet und wie viele durch den Newsletter auf das Angebot aufmerksam
wurden. Es gibt keinen besseren Grund für eine Werbeschaltung, wenn
man danach auch eine aussagekräftige Auswertung über den Erfolg
bekommt. Diese Auswertungen sollte man natürlich selbst als Maßstab
für weitere Verbesserungen heranziehen.
Die Interessen der Leser erfassen
Links innerhalb eines Newsletters sind unabhängig von der Form
ein wichtiges Gestaltungselement. Sie sollen den Leser ermutigen, auf
die Homepage des Anbieters oder Werbenden zu klicken. Dabei ist es enrom
wichtig, diese Klicks zu erfassen und auszuwerten. Bereits bei einigen
hundert Empfängern sollte man die Klicks der Leser statistisch erfassen.
Wer lediglich Links auf die tatsächliche Seite einbaut, kann später
nicht feststellen, dass der Leser durch den Newsletter auf diese Seite
kam. Daher sollten die Links über ein Skript ausgewertet werden.
Dazu genügt ein einfaches Skript, wo man die tatsächliche Adresse
im Internet hinterlegt und jeder Aufruf gezählt wird. Dabei muss
jeder Link innerhalb eines Newsletters durch eine Variable erfasst werden.
Der Aufruf kann z.B. wie folgt hinterlegt sein:
Link1: http://www.meinehomepage.de/cgi-bin/link.pl?id=27
Link2: http://www.meinehomepage.de/cgi-bin/link.pl?id=28, usw.
Bei Newslettern, die im HTML-Format versendet werden, sieht der Leser
nicht, wie der Link tatsächlich lautet, sondern er sieht ja nur den
HTML-Text. Das Skript schreibt dann bei jedem Klick auf den Link einen
Wert in eine Datei. Anhand der Ergebnisse stellt man einfach fest, welche
Informationen die Leser interessieren, welche weniger. Dies kann sich
natürlich auch im Laufe der Zeit ändern, wenn die Leserzahl
steigt und sich das Profil dadurch ändert.
Beispiel (Auszug):
27=56 (bedeutet
z.B. 56 Klicks auf Link1)
28=107 (bedeutet z.B. 107 Klicks auf Link2)
Solche Möglichkeiten sind dem klassischen Postweg verwehrt.
Sie binden also nicht nur den Kunden, Sie können auch viel über
ihn erfahren. Der Leser fühlt sich dabei trotzdem anonym (was er
ja auch ist), statistische Informationen sind aber sehr wertvoll.
Der Einbau von Links hat zudem den Vorteil, Newsletter kurz zu halten.
Schneiden Sie einzelne Themen nur an. Hat der Leser tatsächliches
Interesse, kann er den gesamten Text durch einen Klick lesen. Newsletter,
die sich über hunderte Zeilen erstrecken, sind nur dann geeignet,
wenn der Leserkreis den Newsletter zu einem klar definierten Thema erhält.
Ist der Newsletter eher allgemein gehalten, sollte man die einzelnen Nachrichten
nur kurz ansprechen und durch Links auf den kompletten Text verweisen.
Diesen Mehrwert sollte man unbedingt bei Mailinglisten nutzen. Auswertungen
über Interessen potentieller und vorhandener Kunden können Gold
wert sein und die Kosten für die Verwaltung bei weitem übersteigen.
Welche Interessen die Leser tatsächlich haben könnten, zeigen
Umfragen im Internet. Verschiedene Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen
und liefern folgende Interessen (nach Wichtigkeit sortiert):
- Preise und Support, Preisvergleiche
- Aktuelle Marktinformationen und News
- Hilfestellung (in Form von FAQ oder Mailinglisten), Produkttipps
- Beratung zu Produkten und Dienstleistungen
- Produktinformationen
- Verzeichnisse (Händler, Produkte,...)
Je genauer Sie die Interessen der Kunden kennen, umso besser können
Sie gezielte Angebote unterbreiten, auf die die Leser anspringen werden.
Bei Fragen und Anregungen zu diesem Artikel schreiben Sie an news@cyberpromote.de.
Weitere
Informationen und Details zu diesem Thema finden
Sie hier.
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